Am 04. März 2006 hat in Bayern die staatliche Fischerprüfung stattgefunden.
Bei dieser Fischerprüfung wurden die folgenden Fragen zur Beantwortung gestellt.
(nur eine Antwort ist richtig)
Staatliche Fischerprüfung am
04. März 2006
Prüfungsfragen
Fischkunde
1. Welche Körperform haben in der Regel Fische, die in starken Strömungen leben?
a) Spindel- oder Torpedoform
a) Schlangenform
c) Hochrückige Form 2. Die Barteln sind
a) Gleichgewichtsorgane
b) Geschmacks- und Tastorgane
c) Organe zur Feststellung des Wasserdrucks 3. Was kann man an den Schuppen der Fische feststellen?
a) das Alter
b) das Geschlecht
c) den Kalkgehalt des Gewässers 4. Über die Oberfläche der Kiemen wird
a) Sauerstoff abgegeben und Kohlendioxid aufgenommen
b) Sauerstoff aufgenommen und Kohlendioxid abgegeben
c) Sauerstoff und Kohlendioxid aufgenommen 5. Welche Flossen werden nicht durch Flossenstrahlen gestützt?
a) Rückenflossen
b) Schwanzflossen
c) Fettflossen 6. Bei welcher Fischart ist beim Milchner der Hauptstrahl der Bauchflosse stark verdickt?
a) Barbe
b) Karpfen
c) Schleie 7. Welche Fischart hat keine Bauchflossen?
a) Aal
b) Waller (Wels)
c) Rutte (Quappe) 8 Welche Fischarten haben unvollständige. verkürzte Seitenlinien?
a) Elritze und Strömer
b) Gründling und Schneider
c) Moderlieschen und Bitterling 9. Zu welchem Fortpflanzungstyp gehört die Bachforelle?
a) sie ist ein Kieslaicher
b) sie ist ein Krautlaicher
c) sie ist ein Freiwasserlaicher 10. Bei welcher Fischart tritt Laichausschlag auf?
a) Bachforelle
b) Hecht
c) Brachse 11. Welche beiden Fischarten weisen eine Fettflosse auf?
a) Wels (Waller) und Zwergwels
b) Zwergwels und Mairenke
c) Zwergwels und Blaufelchen 12. Auf welche Gewässer ist das Vorkommen der Flussperlmuschel beschränkt?
a) kalkarme Gewässer
b) kalkreiche Gewässer
c) sauerstoffarme Gewässer 2. Gewässerkunde
13. Bei einem pH-Wert von 6,0 bezeichnet man den Reaktionszustand des Wassers als
a) sauer
b) neutral
c) alkalisch (basisch) 14. Was versteht man unter Selbstreinigungskraft eines Gewässers?
a) biologische Prozesse bewirken den Abbau von organischen Stoffen (z. B. Abwässer)
b) im Wasser befindliche Schwebstoffe setzen sich in den ruhigen Zonen ab (Sedimentation)
c) die Lebensgemeinschaften des Gewässers haben die Fähigkeit sich von Schädlingen zu befreien 15. Welche Pflanze findet man überwiegend in der Forellenregion?
a) Wasserlinse
b) Froschbiss
c) Quellmoos 16. Wie kann sich eine Uferbegradigung (Längsverbau) auf den Fischbestand eines Fließgewässers auswirken?
a) bedingt durch einen strukturarmen Lebensraum kommt es meist zur Verringerung der Fischarten und der Anzahl der Individuen
b) bedingt durch einen strukturreicheren Lebensraum siedeln sich verstärkt seltene Fischarten in großer Anzahl an
c) sie hat keinen Einfluss auf den Fischbestand 17. Welche Fischarten leben hauptsächlich in der Brachsenregion?
a) Huchen und Äschen
b) Koppe und Nase
c) Waller (Wels) und Flussbarsch 18. Welche Fischart lebt vorzugsweise in der Freiwasserzone eines Sees?
a) Brachse
b) Blaufelchen
c) Hecht 19. Die Wasserpest ist
a) eine Wasservergiftung
b) eine Fischkrankheit
c) eine sich stark vermehrende Wasserpflanze 20. Zum tierischen Plankton zählen
a) Hüpferlinge und Wasserflöhe
b) rote Zuckmückenlarven und Schlammröhrenwürmer
c) Eintagsfliegen- und Steinfliegenlarven 21. Was sind Fischtreppen oder Fischpässe?
a) spezielle Einrichtungen, die den Anglern Zugang zu Angelplätzen ermöglichen
b) bevorzugte Routen bei Fischwanderungen in unverbauten Fließgewässern
c) spezielle Bauten, die den Fischen die Überwindung von Wanderhindernissen, z.B. Stauwehren, ermöglichen 22. Wo leben im Allgemeinen die roten Zuckmückenlarven?
a) im Freiwasser schwebend
b) am Gewässerboden
c) in der Uferzone auf Überwasserpflanzen 23. Welche Maßnahmen sollten aus fischereilicher Sicht an Wasserkraftwerken getroffen werden?
a) der Betreiber der Anlage muss für den Fischbesatz sorgen
b) Schutzvorrichtungen vor dem Turbineneinlass sollen das Einschwimmen von Fischen verhindern
c) es sind keine Maßnahmen notwendig, da die Wasserkraft zu den umweltfreundlichen Technologien zählt 24. Der Kormoran ernährt sich ausschließlich von
a) Fischnährtieren
b) Amphibien und Wasserspitzmäusen
c) Fischen aller Art 3. Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege
25. Welchen Zweck hat das Schonmaß bei Fischen?
a) damit die Fische eine bestimmte Marktgröße erreichen
b) damit die Fische die größenbedingte Fortpflanzungsreife erreichen
c) damit größere Fische in den Verkehr gebracht werden können 26. Wozu dient eine Fischfangstatistik?
a) sie ist Grundlage einer fischereilichen Gewässerbewirtschaftung
b) sie wird zur Vorlage beim Finanzamt benötigt
c) sie ist der Nachweis für getätigten Fischbesatz 27. Unter welchem Leitgedanken ist jeder Fischbesatz vorzunehmen?
a) die Fische so billig wie möglich erwerben
b) die Fische nur in für sie geeignete Gewässer im natürlichen Verbreitungsgebiet einbringen
c) lieber zuviel als zu wenig Fische besetzen 28. Ist ein regelmäßiger Besatz zum Ausgleich des Befischungsdrucks mit dem Fischereigesetz vereinbar?
a) ja
b) nein
c) nur, wenn die Mitglieder in der Hauptversammlung den Besatz beschließen 29. Welcher Faktor fördert wesentlich die Entwicklung von pflanzlichem Plankton (Phytoplankton) in einem See?
a) saurer Regen
b) hoher Stauerstoffgehalt des Wassers
c) Eintrag von Phosphaten 30. Welches Wasser ist für Forellen vorteilhaft?
a) fließendes, sommerkaltes und sauerstoffreiches Wasser
b) reißendes, weiches und leicht getrübtes Wasser
c) strömendes, warmes und saures Wasser 31. Welche Besatzkombination ist in kleinen stehenden Gewässern nicht sinnvoll?
a) Karpfen und Schleien
b) Hechte und Rotaugen
c) Hechte und Forellen 32. Wodurch kann in einem nährstoffreichen See eine für Fische gefährliche Sauerstoffzehrung auftreten?
a) durch ansteigenden Luftdruck
b) durch starke Algenentwicklung und Absterben der Algenmassen
c) durch Absinken des pH-Wertes unter 4 33. Welches Verhalten lässt darauf schließen, dass ein Fisch erkrankt ist?
a) der Fisch steht in der Strömung und bewegt sich kaum
b) der Fisch verteidigt aggressiv seinen Unterstand gegenüber Artgenossen
c) der Fisch steht apathisch im Flachwasserbereich und zeigt kein Fluchtverhalten 34. Zu den Innenparasiten zählen
a) Fischegel
b) Fischläuse und Kiemenkrebse
c) Kratzer und Bandwürmer 35. Inwiefern können Schnecken eine Gefahr für den Fischbestand darstellen?
a) als Zwischenwirte gefährlicher Fischparasiten
b) überhaupt nicht
c) als Nahrungskonkurrenten 36. Wie sollen erkrankte Fische dem Fischgesundheitsdienst möglichst überbracht werden?
a) lebend
b) in ausgenommenem Zustand auf Eis
c) tot und tiefgefroren 4. Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische
37. Bedürfen monofile (einfädige) Kunstfaserschnüre einer besonderen Pflege?
a) sie müssen nach dem Fang sorgfältig getrocknet werden
b) sie müssen eingefettet werden
c) sie bedürfen keiner besonderen Pflege 38. Welche Drillingsgrößen sind für den Hechtfang fischgerecht?
a) etwa Größe 2 und größer
b) Größe 6 - 8
c) alle Drillingsgrößen, es kommt nur auf den Köder an 39. Wodurch wird eine größere Haltbarkeit eines Knotens bei Kunstfaserschnüren erreicht?
a) durch eine größere Zahl von Windungen
b) durch stärkere Kunstfaserenden
c) durch Verwendung von Kunstfaserenden verschiedener Stärke 40. Mit welchen Knoten kann man zwei Enden einer monofilen Angelschnur verbinden?
a) Mastwurf, Stopperknoten
b) Turleknoten, Schlaufenknoten
c) Blutknoten, doppelter Fischerknoten 41. Was ist beim Gebrauch von Wirbeln zu beachten?
a) der Wirbel soll möglichst wenig sichtbar und sehr klein sein
b) der Wirbel muss mindestens die gleiche Bruchfestigkeit haben wie die Schnur
c) die Tragkraft des Wirbels soll geringer sein als die der Schnur 42. Die Trockenfliege ist ein guter Köder für den Fang
a) der Rutte (Quappe)
b) der Äsche
c) des Zanders 43. Als "Boilies" werden bezeichnet
a) buntgefärbte Spinnköder aus Weichplastik mit Bleikopf
b) spezielle Köder aus natürlichem Material
c) besonders fängige Kunstfliegen aus der Gruppe der Streamer 44. Welcher Gerätetest ist vor Beginn des Angelns am wichtigsten?
a) Zugprobe zur Prüfung der Festigkeit der ganzen Angelflucht
b) Prüfung der Hülsenverbindungen und der Rollenbefestigung
c) Prüfung der Schärfe der Hakenspitzen und der Bleibeschwerung 45. Was ist für den Fangerfolg in der Spinnfischerei in erster Linie wichtig?
a) Führung des Köders
b) Rutenlänge
c) Schnurlänge 46. Warum darf ein gefangener untermaßiger Fisch beim Zurücksetzen nur mit nassen Händen angefasst werden?
a) damit die Haut des Fisches nicht beschädigt wird
b) damit der Fisch nicht merkt, dass er nicht mehr im Wasser ist
c) damit keine Hautschäden an der Hand des Anglers auftreten 47. Was ist beim Landen eines größeren Fisches zu beachten?
a) Rute weglegen und Schnur mit den Händen ziehen
b) Fisch so schnell wie möglich mit der Rute aus dem Wasser heben
c) nach dem Drill Fisch mit Kescher oder Gaff landen 48. Welcher Zeitraum soll bei der Aufbewahrung eines Fisches im Kühlschrank (4 - 6 °C) zwischen Schlachten und Zubereitung nicht überschritten werden?
a) 2 Tage
b) 10 Tage
c) 14 Tage 5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere des Fischerei- und Wasserrechts, des Tierschutz- und Tierseuchenrechts
49. Welches der nachfolgenden Tiere ist Gegenstand des Fischereirechts?
a) Fischotter
b) Sumpfbiber
c) Perlmuschel 50. Sie fangen am 1. Januar eine Asche mit 35 cm Länge. Die Asche lässt sich problemlos vom Haken lösen. Wie verhalten Sie sich richtig?
a) Sie setzen die Äsche unverzüglich in das Gewässer zurück
b) Sie betäuben und töten die Äsche sofort nach dem Fang
c) Sie hältern die Äsche in einem Setzkescher bis Sie das Gewässer verlassen wollen, dann töten Sie den Fisch 51. Wann hat der Hecht nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes Schonzeit?
a) vom 1. Juni bis zum 1. August
b) vom 15. Februar bis zum 15. April
c) vom 1. Mai bis zum 15. Juni 52. Wie wird das Schonmaß eines Fisches nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes festgestellt?
a) es wird Kopf- und Rumpflänge gemessen
b) der Fisch wird von der Kopfspitze bis zum Ende des Körpers einschließlich der Schwanzflosse gemessen
c) es wird die Rumpflänge bis zum Ende der ausgebreiteten Schwanzflosse gemessen 53. Welche der folgenden Fischarten unterliegt nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes keiner Fangbeschränkung nach Schonzeit und Schonmaß?
a) Gründling
b) Rutte (Quappe)
c) Neunstachliger Stichling (Zwergstichling) 54. Ist das Fischen nach einer Besatzmaßnahme mit fangfähigen Fischen auf die eingesetzte Fischart in nicht geschlossenen Gewässern verboten?
a) nein, da die Fische zum Fang eingesetzt wurden
b) ja, generell
c) ja, für die Dauer von zwei Wochen 55. Was sind verbotene Fangmittel?
a) Aalreusen, Senknetze
b) Reißangeln, Harpunen
c) Aalkörbe, Grundschnüre 56. Wie viele Angelhaken (Anbissstellen) darf eine Handangel mit Ausnahme der Hegene höchstens haben
a) Einen
b) Zwei
c) Drei 57. Wie muss ein gefangener, überlebensfähiger Fisch, der zu schonen ist, behandelt werden?
a) er ist schonend vom Haken zu lösen und sofort zurückzusetzen
b) er ist zu töten und dem Tageshöchstfang zuzurechnen
c) er ist im Setzkescher solange zu hältern, bis er sich erholt hat und anschließend zurückzusetzen 58. Welcher Fisch darf in nicht geschlossenen Gewässern nur mit Erlaubnis der Kreisverwaltungsbehörde ausgesetzt werden?
a) Seesaibling
b) Sterlet
c) Huchen 59. Wie sind Forellen unmittelbar vor dem Schlachten vorschriftsmäßig zu betäuben?
a) durch exakt geführten Herzstich
b) durch ausreichend kräftigen Kopfschlag mit einem geeigneten Gegenstand
c) durch einen gezielten Nackenschlag 60. Wenn ein Fischwasser über seine Ufer tritt, ist dann der im Fischwasser Fischereiberechtigte befugt, auf dem überfluteten Grundstück zu fischen?
a) ja, unter Beachtung der Grenzen fremder Fischwasser
b) es handelt sich um einen Notstand. Es darf nicht gefischt werden.
c) es darf erst eine Woche nach dem Rücktritt des Wassers in Wasseransammlungen auf ehemals überfluteten Grundstücken, die keine Verbindung zum Fischwasser haben, gefischt werden
Am 03. März 2007 hat in Bayern die staatliche Fischerprüfung stattgefunden.
Bei dieser Fischerprüfung wurden die folgenden Fragen zur Beantwortung gestellt.
(nur eine Antwort ist richtig)
Staatliche Fischerprüfung am
03. März 2007
Prüfungsfragen
Fischkunde 1. Welche Fischart hat Hechelzähne?
a) Waller (Wels)
b) Aitel (Döbel)
c) Schied (Rapfen) 2. Welche Fischart hat keine Barteln?
a) Barbe
b) Nase
c) Rutte (Quappe) 3. Die Äsche hat ein
a) endständiges großes Maul mit langer Maulspalte
b) oberständiges Maul mit langen Barteln
c) leicht unterständiges kleines Maul mit kurzer Maulspalte 4. Bei welcher Fischart trägt der Kiemendeckel einen kräftigen, gekrümmten Dorn?
a) bei der Mühlkoppe (Groppe)
b) bei der Rutte (Quappe)
c) beim Waller (Wels) 5. Welche Flossen werden nicht durch Flossenstrahlen gestützt?
a) Rückenflossen
b) Schwanzflossen
c) Fettflossen 6. Bei welcher Fischart ist die Schwimmblase fest verwachsen mit dem Bauchfell?
a) Waller (Wels)
b) Aal
c) Bachforelle 7. Welche Fischarten haben im erwachsenen Stadium eine Schwimmblase ohne Schwimmblasengang?
a) Karpfenartige (Cypriniden)
b) Barschartige (Perciden)
c) Forellenartige (Salmoniden) 8. Bei welcher Fischart ist für den Beutefang das Auge unbedeutend?
a) Waller (Wels)
b) Bachforelle
c) Hecht 9. Welche Fischarten haben einen Magen?
a) Schleie und Rotauge
b) Blaufelchen und Äsche
c) Gründling und Laube 10. Welcher Fisch baut ein Nest aus Pflanzenteilen und betreibt intensive Brutpflege?
a) Äsche
b) 3-stachliger Stichling
c) Schlammpeitzger 11. Welche Fischart hat besonders fettreiches Fleisch?
a) Flußbarsch
b) Aal
c) Rutte (Quappe) 12. Die Elritze gehört zur Familie der
a) Barschartigen (Perciden)
b) Karpfenartigen (Cypriniden)
c) Schmerlenartigen (Cobitiden) 2. Gewässerkunde 13. Bei welcher der angegebenen Temperaturen kann das Wasser am meisten Sauerstoff binden?
a) Bei +1 °C
b) Bei +4 °C
c) Bei +8 °C 14. Was bezeichnet man in einem See als "Wasserblüte "?
a) die Blütezeit von Schwimmblattpflanzen, z. B. Teichrosen
b) eine übermäßige Entwicklung von pflanzlichem Plankton (Phytoplankton)
c) den starken Anflug von Blütenpollen auf dem Gewässer 15. Welche der genannten Tiere sind Bioindikatoren für gering belastete Fließgewässer (Gewässergüteklasse I -II)?
a) Rote Zuckmückenlarven
b) Steinfliegenlarven
c) Schneckenegel 16. Welche Fischarten leben hauptsächlich in der Äschen- und Barbenregion?
a) Nase und Huchen
b) Mühlkoppe und Elritze
c) Schleie und Rotfeder 17. Die Brachsenregion ist gekennzeichnet durch
a) eine geringe Strömung
b) eine reißende Strömung
c) überhaupt keine Strömung 18. Welche Fischart lebt bevorzugt in der flachen, pflanzenbestandenen Uferzone eines Sees?
a) Hecht
b) Seesaibling
c) Zander 19. Was versteht man unter dem Begriff Sommerstagnation?
a) eine gleichmäßige Sauerstoffverteilung in einem See während des Sommers
b) eine stabile Temperaturschichtung eines Sees zur Sommerzeit
c) eine gleichmäßige Verteilung des Fischbestands eines Sees über die gesamte Wasserfläche 20. Wann wird der Sauerstoffgehalt in einem stehenden Gewässer gering sein?
a) bei Dunkelheit und Massenvorkommen von Algen oder Unterwasserpflanzen
b) bei Sonnenschein und Massenvorkommen von Algen oder Unterwasserpflanzen
c) der Sauerstoffgehalt in stehenden Gewässern ist immer gering 21. Welche Pflanze gehört zu den Unterwasserpflanzen?
a) Binse
b) Wasserknöterich
c) Wasserpest 22. Welche Fischnährtiere leben vorwiegend am Gewässergrund?
a) Wasserflöhe
b) Hüpferlinge
c) Rote Zuckmückenlarven und Schlammröhrenwürmer 23. Der Fischotter ernährt sich von
a) tierischem und pflanzlichem Plankton
b) Wasserpflanzen
c) Fischen, Flusskrebsen, Amphibien und kleinen Wasservögeln 24. Wie können sich Querbauwerke (z. B.: Wehre) auf die Fischbestände eines Fließgewässers auswirken?
a) sie fördern die Laichwanderungen
b) sie isolieren die Fischbestände und verhindern die Laichwanderungen
c) sie haben keinen Einfluss auf die Fischbestände 3. Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege 25. Was geschieht, wenn ein Gewässer zu stark besetzt wird?
a) geringeres Wachstum der Fische bedingt durch Nahrungskonkurrenz
b) der Fischbestand erhöht sich entsprechend
c) die großen Fische nehmen überhand 26. In welche Gewässer dürfen auf keinen Fall Glasaale eingesetzt werden?
a) in die Brachsenregion von Fließgewässern
b) in Forellenbäche
c) in Baggerseen mit dichtem Weißfischbestand 27. Unter welchem Leitgedanken ist jeder Fischbesatz vorzunehmen?
a) die Fische so billig wie möglich erwerben
b) die Fische nur in für sie geeignete Gewässer einbringen
c) lieber zuviel als zu wenig Fische besetzen 28. Ein Besatz im Rahmen einer Wiederbesiedelung mit Bitterlingen in einem Gewässer ist grundsätzlich nur sinnvoll, wenn
a) ein intakter Teichmuschelbestand vorhanden ist
b) ausreichend kiesiges Laichsubstrat vorhanden ist
c) das Gewässer großflächig mit Teichrosen bewachsen ist 29. Warum darf man in Krebsgewässer keine Aale einsetzen?
a) weil sie Nahrungskonkurrenten für die Krebse sind
b) weil sie unter anderem Krebse kurz nach der Häutung (Butterkrebse) fressen
c) weil sie schlecht abwachsen 30. Welche Fischart lebt vorzugsweise in Gewässern unter +20° C Wassertemperatur?
a) Schleie
b) Bachforelle
c) Karpfen 31. Ein Wassertemperaturausgleich beim Fischeinsatz ist erforderlich
a) um den Druck für die Schwimmblase auszugleichen
b) um Folgeschäden an Haut und Kiemen zu vermeiden
c) um Hautparasiten abzuschwemmen 32. Wodurch kann eine Verpilzung der Haut der Fische vermieden werden?
a) durch schonende Behandlung beim Aussetzen
b) durch unsachgemäße Behandlung gefangener Fische
c) durch berühren der Fische mit rauen und scharfkantigen Gegenständen 33. Eine Brachse mit Laichauschlag
a) muss sofort abgeschlagen werden, da eine Krankheit zu vermuten ist
b) zeigt eine natürliche, entwicklungsbedingte Hautveränderung
c) zeigt eine Reaktion auf schlechte Wasserqualität 34. Was kann auf Befall des Edelkrebses mit Krebspest hindeuten?
a) der Krebs ist schwarzfleckig
b) aus dem Wasser gehoben lässt der Krebs, in Normallage gehalten, Beine und Scheren kraftlos nach unten hängen
c) der Krebs hat weiße Flecken am Hinterleib 35. Zu den Innenparasiten zählen
a) Fischegel
b) Fischläuse und Kiemenkrebse
c) Kratzer und Bandwürmer 36. Wie sollen erkrankte Fische dem Fischgesundheitsdienst überbracht werden?
a) möglichst lebend
b) in ausgenommenem Zustand auf Eis
c) tot und tiefgefroren 4. Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische 37. Worin unterscheidet sich im Wesentlichen die einhändige Fliegenrute von der Spinnrute?
a) an der Fliegenrute sitzt die Rolle vor der Führungshand
b) an der Fliegenrute sitzt die Rolle hinter der Führungshand
c) an der Fliegenrute sitzt die Rolle zwischen den Fingern der Führungshand 38. Was versteht man unter der Aktion einer Rute?
a) die Art der Verwendung der Rute
b) die Dynamik und Kraftverteilung über den Rutenkörper beim Wurf
c) die Stärke der Rute 39. Bei welcher Art des Fischens werden bevorzugt doppelt verjüngte Schnüre benutzt?
a) beim Schleppfischen
b) beim Fliegenfischen
c) beim Stippfischen 40. Vor dem Zusammenziehen des Knotens sollte man die Schnur
a) erwärmen
b) einfetten
c) anfeuchten 41. Wirbel sind besonders wichtig beim:
a) Fliegenfischen
b) Spinnfischen
c) Grundfischen 42. Welcher Einfachhaken ist am größten?
a) 18
b) 1
c) 3/0 43. Welche Drillingsgrößen sind für Hechte waidgerecht?
a) etwa Größe 2 und größer
b) Größe 6 bis 8
c) alle Hakengrößen 44. Was ist ein Twister?
a) ein Hakensystem
b) eine besondere Blinkerart
c) ein Spinnköder aus Weichplastik 45. Wozu dient vorwiegend das leichte Stippfischen?
a) dem Fang von kleineren Hechten
b) dem Fang kleinerer Friedfische
c) dem Fang von größeren Karpfen 46. Welche Umstände versprechen die besten Fangaussichten auf Aal mit der Angel ?
a) kalte, klare Nächte im April
b) warme Sommernächte mit bedecktem Himmel
c) stürmische Schlechtwetterlage im Winter mit Schneetreiben 47. Warum darf ein gefangener untermaßiger Fisch beim Zurücksetzen nur mit nassen Händen angefasst werden?
a) damit die Haut des Fisches nicht beschädigt wird
b) damit der Fisch nicht merkt, dass er nicht mehr im Wasser ist
c) damit keine Hautschäden an der Hand des Anglers auftreten 48. Sie haben frühmorgens im Sommer einen Karpfen gefangen. Sie wollen weiter angeln. Für welche der folgenden Möglichkeiten entscheiden Sie sich, um den geschlachteten Fisch am besten frisch zu halten?
a) den Karpfen in einer Plastiktüte in den Schatten legen
b) den Karpfen in einem Setzkescher in kühles Wasser hängen
c) den Karpfen töten und in einer Kühlbox mit Kühlakkus aufbewahren 5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere des Fischerei- und Wasserrechts, des Tierschutz- und Tierseuchenrechts 49. Besteht für den Fang mit Aneignung von Fischnährtieren eine Fischereischeinpflicht?
a) ja, aber nur für den Fang in nicht geschlossenen Gewässern
b) nein
c) ja, es genügt für den Fang in nicht geschlossenen Gewässern der normale Fischereischein 50. Wer ist in Bayern für die Erteilung des Fischereischeines zuständig?
a) die Kreisverwaltungsbehörde
b) die Gemeinde
c) die Landesanstalt für Landwirtschaft - Institut für Fischerei 51. Wem ist der Fischereischein auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen?
a) den Polizeibeamten, Fischereiaufsehern, Fischereiberechtigten und Fischereipächtern
b) den Bezirksfachberatern für das Fischereiwesen
c) den Inhabern von Fischereierlaubnisscheinen und Mitgliedern der Naturschutzwacht 52. Ist in der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) für die Brachse eine Schonzeit festgesetzt?
a) ja, vom 1. Oktober mit 31. Dezember
b) ja, vom 15. Februar mit 30. April
c) nein 53. Welche Fischarten haben nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) die gleiche Schonzeit?
a) Regenbogenforelle - Seesaibling
b) Bachsaibling - Bachforelle
c) Äsche - Huchen 54. Welche Fischart hat nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) das höchste Schonmaß?
a) Schied (Rapfen)
b) Nerfling (Aland)
c) Rutte (Quappe) 55. Dürfen Fische, die Krankheitserscheinungen zeigen oder erkrankt sind, in den Verkehr gebracht werden?
a) nein
b) nur mit Erlaubnisbescheinigung durch einen Tierarzt oder den Fischgesundheitsdienst
c) ohne weiteres, da Fischkrankheiten nicht auf den Menschen übertragen werden können 56. Wie ist die Handangel zu beaufsichtigen?
a) die Handangel muss ständig beaufsichtigt werden
b) die Handangel muss in regelmäßigen Zeitabständen beaufsichtigt werden
c) die Art der Beaufsichtigung regelt der Angler selbständig je nach Angelmethode 57. Welcher Fisch darf in nicht geschlossenen Gewässern nur mit Erlaubnis der Kreisverwaltungsbehörde ausgesetzt werden?
a) Flussbarsch
b) Schleie
c) Zander 58. Wie muss ein gefangener, überlebensfähiger Fisch, der zu schonen ist, behandelt werden?
a) er ist schonend vom Haken zu lösen und sofort zurückzusetzen
b) er ist zu töten und dem Tageshöchstfang zuzurechnen
c) er ist im Setzkescher solange zu hältern, bis er sich erholt hat und anschließend zurückzusetzen 59. Wer darf in Gewässern, die zur Fischerei benutzt werden, Molche, Frösche, Kröten und Unken fangen?
a) niemand, weil ihr Fang verboten ist
b) Jedermann
c) der zur Ausübung der Fischerei Berechtigte 60. Wie sind Speisekrebse vorschriftsmäßig zu töten?
a) sie müssen in stark kochendes Wasser gegeben werden, das sie vollständig bedeckt und nach ihrer Zugabe weiterhin stark kocht
b) sie müssen in angewärmtes Wasser gelegt und dann zum Kochen gebracht werden
c) sie müssen mit einem Schlag betäubt, dann ausgeweidet und anschließend gekocht werden
Am 01. März 2008 hat in Bayern die staatliche Fischerprüfung stattgefunden.
Bei dieser Fischerprüfung wurden die folgenden Fragen zur Beantwortung gestellt.
(nur eine Antwort ist richtig)
Staatliche Fischerprüfung am
01. März 2008
Prüfungsfragen
Fischkunde 1. Zu welcher Gruppe der Wirbeltiere gehören die meisten einheimischen Süßwasserfischarten?
a) zu den Knorpelfischen
b) zu den Knochenfischen
c) zu den Rundmäulern 2. Wie hat man sich die Urform des Karpfens vorzustellen?
a) hochrückig und ohne Schuppen
b) hochrückig und wenig Schuppen
c) langgestreckt und voll beschuppt 3. Wie unterscheidet man eine einsömmerige Barbe (Jungbarbe) von einem Gründling?
a) die Barbe hat zwei, der Gründling keine Barteln
b) die Barbe hat vier, der Gründling keine Barteln
c) die Barbe hat vier, der Gründling zwei Barteln 4. Welche Art von Schuppen haben die forellenartigen Fische (Salmoniden)?
a) nur Kammschuppen
b) Rundschuppen und Schmelzschuppen
c) nur Rundschuppen 5. Wovon hängt die Temperatur des Fischblutes hauptsächlich ab?
a) von der Menge der Nahrungsaufnahme
b) von der Schnelligkeit der Fortbewegung
c) von der Wassertemperatur 6. Die männliche Schleie ist erkennbar
a) an den größeren Brustflossen
b) an den größeren Bauchflossen
c) an der verlängerten Rückenflosse 7. Bei welcher Fischart beginnt die Rückenflosse hinter dem Ansatz der Bauchflossen?
a) Bachforelle
b) Rotauge
c) Rotfeder 8. Welches Unterscheidungsmerkmal von Bach- und Regenbogenforelle ist zutreffend?
a) die Regenbogenforelle hat auf der Schwanzflosse schwarze Punkte
b) die Bachforelle hat auf der Schwanzflosse schwarze Punkte
c) an der Schwanzflosse lassen sich Bach- und Regenbogenforelle nicht unterscheiden 9. Wo befindet sich der Geschmackssinn der Fische?
a) an den verschiedensten Stellen seines Körpers einschließlich Maul und Kiemenraum
b) ausschließlich auf der Zunge
c) ausschließlich auf den Kiemenreusendornen 10. Zu welchem Fortpflanzungstyp gehört die Seeforelle?
a) Krautlaicher
b) Kieslaicher
c) Freiwasserlaicher 11. Bei welcher Fischart betreibt das Männchen Brutpflege?
a) Äsche
b) Dreistachliger Stichling
c) Rutte (Quappe) 12. Was versteht man unter einem Butterkrebs?
a) einen Edelkrebs im Jugendstadium
b) einen an Krebspest erkrankten Krebs
c) einen frisch gehäuteten Krebs 2. Gewässerkunde 13. Was versteht man unter dem Begriff der Gewässereutrophierung?
a) die natürliche Verminderung des Nährstoffgehalts in einem Gewässer
b) die Temperaturschichtung von eisbedeckten Seen im Winter
c) die Anreicherung eines Gewässers mit Nährstoffen 14. Welcher Reaktionszustand des Wassers liegt bei einem pH-Wert von 9 vor?
a) neutral
b) sauer
c) alkalisch (basisch) 15. Welche Pflanzen tragen bei Tageslicht wesentlich zur Erhöhung des Sauerstoffgehalts im Wasser bei?
a) Überwasserpflanzen
b) Schwimmblattpflanzen
c) Unterwasserpflanzen 16. Das Massenvorkommen welchen Kleintieres deutet auf eine starke Belastung des Gewässers mit fäulnisfähigen Stoffen hin?
a) Steinfliegenlarve
b) Bachflohkrebs
c) Schlammröhrenwurm 17. Welche Eigenschaften kennzeichnen u.a. die Brachsenregion der Fließgewässer?
a) felsiger Untergrund und reißende Strömung
b) schlammiger Untergrund und langsam fließendes Wasser
c) sandiger und kiesiger Untergrund sowie schnell fließendes Wasser 18. Was ist ein Teich?
a) es ist ein kleinerer, natürlicher See
b) es ist ein ablassbares und regelmäßig gegen den Fischwechsel absperrbares, künstlich angelegtes Gewässer
c) es ist ein mit einem anderen Gewässer nicht in Verbindung stehendes Buhnenfeld 19. Was ist unter der Vollzirkulation eines Sees zu verstehen?
a) die vollständige Umsetzung der verfügbaren Nährstoffe in pflanzliche Biomasse
b) die vollständige Umwälzung des Wasserkörpers
c) der vollständige Sauerstoffabbau im Winter unter der Eisdecke 20. Welche Eigenschaften sind typisch für einen Renkensee?
a) nährstoffarm, relativ klar, sauerstoffhaltig auch in größerer Tiefe
b) nährstoffreich, flach, reich an höheren Wasserpflanzen
c) nährstoffreich, weichgründig, trüb, reich an Phytoplankton (pflanzliches Plankton) 21. Welche Pflanze gehört zu den Unterwasserpflanzen?
a) Wasserschwertlilie
b) Froschbiss
c) Tausendblatt 22. Welche Fischnährtiere leben in der Freiwasserzone?
a) Steinfliegenlarven
b) Wasserflöhe
c) Schlammröhrenwürmer 23. Der Biber ernährt sich von
a) Kleintieren
b) Fischen
c) Pflanzen und Baumrinde 24. Welche Insektenlarve ernährt sich auch von kleinen Fischen?
a) Kriebelmückenlarve
b) Gelbrandkäferlarve
c) Zuckmückenlarve 3. Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege 25. Welches Wasser ist für Forellen vorteilhaft?
a) fließendes, sommerkaltes und sauerstoffreiches Wasser
b) reißendes, weiches und leicht getrübtes Wasser
c) strömendes, warmes und saures Wasser 26. Was ist beim Erwerb von Besatzfischen besonders zu beachten?
a) alle Fische sollen gleich groß sein
b) die Fische müssen frei von Parasiten und Fischkrankheiten sein
c) die Fische sollen billig sein 27. In welchen Gewässern soll ein Besatz mit Bachforellen einem Besatz mit Regenbogenforellen vorgezogen werden?
a) in naturnahen und strukturreichen Gewässern der Forellenregion
b) in strukturarmen und naturfern gestalteten Wasserläufen
c) in sauerstoffärmeren Fließgewässern mit einer Wassertemperatur von teilweise über 18 0C 28. Fische sind für die Ausbreitung bestimmter heimischer Muschelarten wichtig,
a) weil sie kleine Jungmuscheln fressen und sie andernorts unverdaut wieder ausscheiden
b) weil sie sich bevorzugt von Muschelparasiten ernähren
c) weil die Muschellarven einen Teil ihrer Entwicklung auf den Kiemen oder der Haut von Fischen verbringen 29. Welche der folgenden Fischarten ist gemäß der "Roten Liste " gefährdeter Tiere Bayerns "vom Aussterben bedroht "?
a) Moderlieschen
b) Perlfisch
c) Rutte (Quappe, Trüsche) 30. Welches Verhalten lässt darauf schließen, dass ein Fisch erkrankt ist?
a) der Fisch steht in der Strömung und bewegt sich kaum
b) der Fisch verteidigt aggressiv seinen Unterstand gegenüber Artgenossen
c) der Fisch steht apathisch im Flachwasserbereich und zeigt kein Fluchtverhalten 31. Was sind Parasiten?
a) Schmarotzer, die andere lebende Tiere oder Pflanzen befallen und ihnen Nährstoffe für den eigenen Lebensbedarf entziehen
b) Tiere oder Pflanzen, die ihren Wirten Nährstoffe liefern, die diese nicht selbst produzieren können
c) Tiere, die andere Tiere fressen 32. Beim Fischen beobachten Sie eine größere Anzahl sterbender und toter Fische. Welche Maßnahmen haben Sie zu ergreifen?
a) Sie zeigen den Vorfall unverzüglich bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, oder, wenn diese nicht erreichbar ist, bei einer Polizeidienststelle an
b) Sie zeigen das Fischsterben umgehend bei der zuständigen Gemeindeverwaltung an
c) Sie veranlassen die rasche Bergung und den Abtransport der toten Fische 33. Ein strukturreiches Fließgewässer
a) bietet Lebensraum für viele Fisch- und Kleintierarten bei hoher Individuendichte
b) hat den selben ökologischen Wert wie ein monotoner Fließkanal
c) sollte zur Förderung möglichst vieler Fisch- und Kleintierarten monoton umgestaltet werden 34. Was kennzeichnet ein natürliches Fließgewässer?
a) ein sich veränderndes Gewässerbett
b) ein großer Anteil an Raubfischen
c) keine Hochwasserereignisse 35. Welchen Einfluss haben Querverbauungen (Wehre), wenn sie sich in kurzen Abständen in einem Fließgewässer befinden?
a) sie verlangsamen die Fließgeschwindigkeit, der Gewässergrund verschlammt und Laichplätze auf kiesigem Grund gehen verloren
b) sie verbessern die Möglichkeit der Laichwanderung von Fischen
c) bedingt durch die längere Verweildauer des Wassers kommt es zu einer Verbesserung der Wasserqualität 36. Maßnahmen zur Wiederherstellung intakter Gewässerstrukturen (Renaturierung) dienen in erster Linie
a) dem Artenschutz
b) der leichteren Bewirtschaftung des Gewässers
c) der Freizeitnutzung 4. Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische 37. Was ist ein Streamer?
a) ein kleiner Blinker
b) eine kleine Köderfischimitation aus Weichgummi
c) eine große Kunstfliege 38. Für welche Fischart ist der Blinker ein guter Köder?
a) Bachforelle
b) Aal
c) Barbe 39. Welche Rutenaktion weisen in der Regel lange Stippruten auf?
a) parabolische Aktion
b) progressive Aktion
c) Spitzenaktion 40. Welcher Ring einer Angelrute wird beim Angeln am stärksten beansprucht?
a) Endring
b) Anlaufring
c) alle Ringe einer Angelrute werden gleichstark belastet 41. Für den Fang welcher Fische ist eine monofile Schnur mit der Stärke von 0,50 mm gut geeignet?
a) Forellen, Aitel (Döbel)
b) Hechte, Huchen
c) Rotaugen, Nasen, Äschen 42. Beim Fang welcher Fischart soll grundsätzlich ein Stahlvorfach verwendet werden?
a) Bachforelle
b) Aal
c) Hecht 43. Welchen Zweck erfüllt in erster Linie eine Pose (Schwimmer)?
a) sie verhindert das Hängenbleiben der Schnur im Kraut
b) sie bietet den Köder in einer bestimmten Wassertiefe an und zeigt den Biss an
c) Sie ermöglicht erst den gezielten Wurf des Köders 44. Was bezeichnet man als "Drilling"?
a) einen Einfachhaken mit drei Widerhaken
b) einen aus drei Haken zusammengesetzten Haken
c) einen Kunstköder mit drei Einzelhaken 45. Wonach hat sich die Bremseinstellung an der Rolle zu richten?
a) nach der Größe der zu erwartenden Fische
b) nach dem Gewicht des Köders
c) nach der Tragfähigkeit der Schnur 46. Wie soll die Schnur beim Anhieb geführt werden?
a) locker und durchhängend
b) spielt keine Rolle
c) gespannt und Fühlung mit dem Fisch 47. Wie muss ein in der Schonzeit gefangener, lebensfähiger Fisch behandelt werden?
a) soweit der Fisch das Schonmaß erreicht hat, ist er zu töten und zu verwerten
b) den Fisch schonend vom Haken lösen und sofort zurücksetzen
c) den Fisch so lange hältern bis er sich erholt hat und dann zurücksetzen 48. Worauf muss der Fischer beim Schlachten eines Aales besonders achten?
a) dass er kein Aalblut in eine offene Wunde oder in die Augen bekommt
b) dass vor dem Ausweiden Schleim und Schuppen vollständig entfernt werden müssen
c) dass die Niere im Aal verbleibt, da sie besonders delikat schmeckt 5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere des Fischerei- und Wasserrechts, des Tierschutz- und Tierseuchenrechts 49. In wessen Eigentum stehen wildlebende Fische in nicht geschlossenen Gewässern?
a) sie gehören dem Inhaber des Fischereirechts
b) sie sind herrenlos, an ihnen besteht überhaupt kein Eigentum
c) sie gehören dem Staat 50. Fischereipächter eines Fließgewässers darf nur sein, wer
a) einen gültigen Fischereischein besitzt
b) einen Befähigungsnachweis für Fließgewässerbewirtschaftung erworben hat
c) mindestens seit 3 Jahren einen gültigen Fischereischein besitzt 51. Wer stellt einen Fischereierlaubnisschein aus?
a) die Gemeindeverwaltung
b) der Fischereiberechtigte oder mit dessen Einwilligung der Pächter
c) die Kreisverwaltungsbehörde 52. Ist für das Fischen mit der Handangel in einem künstlich angelegten Fischteich ein Fischereischein erforderlich?
a) ja
b) nein
c) nur dann, wenn der Fischer über 18 Jahre alt ist 53. Kann der bestätigte Fischereiaufseher die Herausgabe verbotswidrig gefangener Fische verlangen?
a) nein
b) ja
c) nur in Gegenwart des Vereinsvorsitzenden 54. Welche Fischart hat nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) vom 1. Oktober bis 28. Februar Schonzeit?
a) Regenbogenforelle
b) Seeforelle
c) Zander 55. Welche Art ist nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) ganzjährig geschont?
a) Große Flussmuschel
b) Steinkrebs
c) Wels 56. Welche Fischart hat nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) das höchste Schonmaß?
a) Barbe
b) Zander
c) Wels 57. Welches Schonmaß und welche Schonzeit wurden in der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) für die Bachforelle festgesetzt?
a) 26 cm und vom 1. Oktober bis zum 28. Februar
b) 26 cm und vom 15. Oktober bis zum 15. April
c) 28 cm und vom 15. Oktober bis zum 31. Dezember 58. Welche der nachstehenden Fischfangmethoden ist nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) verboten?
a) Fang mit der Hegene
b) Fang mit lebenden Köderfischen
c) Fang mit Reusen 59. Dürfen Seerosen in Altwässern gepflückt, ausgerissen, ausgegraben oder beschädigt werden?
a) nein, da sie vollkommen geschützt sind
b) ja, ohne Einschränkung
c) es darf nur eine Handvoll gepflückt werden 60. Sie fangen am 1. Januar eine Äsche mit 35 cm Länge. Die Äsche lässt sich problemlos vom Haken lösen. Wie verhalten Sie sich richtig?
a) Sie setzen die Äsche unverzüglich in das Gewässer zurück
b) Sie betäuben und töten die Äsche sofort nach dem Fang
c) Sie hältern die Äsche in einem Setzkescher bis Sie das Gewässer verlassen wollen, dann töten Sie den Fisch
Am 07. März 2009 hat in Bayern die staatliche Fischerprüfung stattgefunden.
Bei dieser Fischerprüfung wurden die folgenden Fragen zur Beantwortung gestellt.
(nur eine Antwort ist richtig)
Staatliche Fischerprüfung am
07. März 2009
Prüfungsfragen
1. Fischkunde 1. Wann bezeichnet man Bachforellen auch als Steinforellen?
a) wenn sie in Gewässern mit reinem Gerölluntergrund leben
b) wenn beim Schlachten im Verdauungstrakt Kieselsteine festgestellt werden
c) wenn sie in kalten und nahrungsarmen Bächen schlecht wachsen und klein bleiben
2. Welche Fischart bezeichnet man als hochrückig?
a) Schied (Rapfen)
b) Karausche
c) Hasel
3. Das Maul der Fischart Nase ist
a) endständig
b) unterständig
c) oberständig
4. Welche Tierart hat eine unpaare Riechgrube?
a) Bachneunauge
b) Aal
c) Rutte (Quappe)
5. Der Waller (Wels) hat
a) Rundschuppen
b) keine Schuppen
c) besonders große Einzelschuppen an den Seiten
6. Warum werden Fische als wechselwarme Tiere bezeichnet?
a) ihre Körpertemperatur gleicht sich der jeweiligen Wassertemperatur an
b) ihre Körpertemperatur kann unabhängig von der Wassertemperatur wechseln
c) abhängig vom jeweiligen Alter der Fische wechselt ihre Körpertemperatur
7. Bei welcher Fischart liegt der Ansatz der Rückenflosse senkrecht über dem Ansatz der Bauchflossen?
a) Rotfeder
b) Hecht
c) Rotauge
8. Bei welchen Fischarten ist im erwachsenen Stadium ein Schwimmblasengang vorhanden?
a) Karpfenartige ( Cypriniden)
b) Barschartige (Perciden)
c) Koppen (Groppen) (Cottiden)
9. Mit welchem Organ ist die Gallenblase funktionell verbunden?
a) mit den Blindsäcken des Darmes
b) mit der Niere
c) mit der Leber
10. Zu welchem Fortpflanzungstyp gehört der Seesaibling?
a) Freiwasserlaicher
b) Kieslaicher
c) Krautlaicher
11. Bei welcher Fischart tritt Laichausschlag auf?
a) Bachforelle
b) Hecht
c) Brachse
12. Welche Fischarten sind hauptsächlich nachts auf Nahrungssuche?
a) Aal und Waller (Wels)
b) Aitel (Döbel) und Schied (Rapfen)
c) Flussbarsch und Zander
2. Gewässerkunde
13. Welcher Reaktionszustand des Wassers liegt bei einem pH-Wert von 7 vor?
a) sauer
b) neutral
c) alkalisch
14. Wie gelangt Sauerstoff in das Wasser?
a) durch Verwitterung der Bodenteilchen
b) durch Sauerstoffabgabe der grünen Unterwasserpflanzen und durch Sauerstoffaufnahme aus der Luft
c) durch Fäulnis abgestorbener Organismen
15. Wodurch wird die Entwicklung von pflanzlichem Plankton (Phytoplankton) besonders gefördert?
a) durch große Wassertiefe
b) durch starke Strömung
c) durch Phosphorverbindungen
16. Wie kann eine lang anhaltende Gewässerbelastung mit organischen Stoffen festgestellt werden?
a) durch regelmäßige Elektrobefischungen
b) durch regelmäßige Temperaturmessungen
c) durch regelmäßige Analyse von Kleintieren (biologische Gewässeruntersuchung)
17. Welche Organismen kommen häufig in stark verschmutzten Fließgewässern (Güteklasse III) vor?
a) Steinfliegenlarven
b) Wasserasseln
c) Hüpferlinge
18. Welche Fischart ist für die Forellenregion typisch?
a) Frauennerfling
b) Mühlkoppe
c) Schleie
19. Was ist charakteristisch für einen neu angelegten Baggersee?
a) geringes Nahrungsangebot für Fische
b) hohe Wassertemperatur im Sommer
c) geringer Sauerstoffgehalt an der Oberfläche
20. Welche Pflanzen gehören zu den Schwimmblattpflanzen?
a) Wasserpest, Tausendblatt, Armleuchtergewächse
b) Wasserlinsen, Seerose, Froschbiss
c) Binsen, Rohr, Schilf
21. Welches Beispiel einer Nahrungskette ist typisch für die Brachsenregion?
a) Insektenlarven - Mühlkoppe - Bachforelle
b) Insektenlarven - Rotauge - Hecht
c) Algen - Nase - Huchen
22. Zum tierischen Plankton (Zooplankton) zählen
a) Hüpferlinge und Wasserflöhe
b) rote Zuckmückenlarven und Schlammröhrenwürmer
c) Eintagsfliegen- und Steinfliegenlarven
23. Welche Vogelarten ernähren sich vorwiegend von Fischen?
a) Haubentaucher, Säger, Kormoran
b) Stockente, Höckerschwan
c) Bläßhuhn, Graugans
24. Der Fischotter ernährt sich von
a) tierischem und pflanzlichem Plankton
b) Wasserpflanzen
c) Fischen, Flusskrebsen, Amphibien und kleinen Wasservögeln
3. Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege
25. Welche Aspekte des Naturschutzes stehen bei der Gewässerhege im Vordergrund?
a) Pflege eines Bestandes an kapitalen Fischen
b) Nahrungssicherung für fischfressende Vögel
c) Erhaltung bzw. Wiederansiedlung von bedrohten Fischarten
26. Unter welchem Leitgedanken ist jeder Fischbesatz vorzunehmen?
a) die Fische so billig wie möglich erwerben
b) die Fische nur in für sie geeignete Gewässer einbringen
c) lieber zuviel als zu wenig Fische besetzen
27. Welche Fischart soll im Forellenbach befischt werden?
a) Mühlkoppe
b) Schmerle (Bartgrundel)
c) Aitel (Döbel)
28. Welche Fischarten soll man nicht zusammen in einen Baggersee einsetzen?
a) Karpfen und Schleien
b) Hechte und Forellen
c) Hechte und Rotaugen
29. Welche Fischarten stehen bei abnehmendem Sauerstoffgehalt im Wasser zuerst an der Oberfläche und schnappen nach Luft (Notatmung)?
a) Bachforelle und Äsche
b) Karpfen und Schleie
c) Aal und Karausche
30. Karpfenläuse schmarotzen
a) nur auf den Kiemen von Fischen
b) nur auf den Flossen von Fischen
c) auf der gesamten Körperoberfläche von Fischen
31. Woran erkennt man ein Fischsterben, das durch eine Krankheit hervorgerufen wird?
a) das Fischsterben erfasst meist alle im Gewässer vorkommenden Fische innerhalb kurzer Zeit
b) das Fischsterben betrifft meist nur Fische einer Art
c) das Fischsterben erfasst nur die am Grund lebenden Fische
32. Inwiefern können Schnecken eine Gefahr für den Fischbestand darstellen?
a) als Zwischenwirte gefährlicher Fischparasiten
b) überhaupt nicht
c) als Nahrungskonkurrenten
33. Für welche Hegemaßnahme ist eine behördliche Genehmigung erforderlich?
a) Elektrofischerei
b) Reusenfischerei
c) Stellnetzfischerei
34. Ein strukturreiches Fließgewässer
a) bietet Lebensraum für viele Fisch- und Kleintierarten bei hoher Individuendichte
b) hat den selben ökologischen Wert wie ein monotoner Fließkanal
c) sollte zur Förderung möglichst vieler Fisch- und Kleintierarten monoton umgestaltet werden
35. Was wirkt sich in staugeregelten Fließgewässern besonders negativ auf die Tier- und Pflanzenwelt aus?
a) geringer Nährstoffgehalt
b) häufige Änderung des Wasserstandes
c) Abkühlung im Winter
36. Welchen Einfluss hat die Temperaturveränderung in Folge von Kühlwassereinleitung aus Industrieanlagen und Heizkraftwerken auf die Fischfauna?
a) sie hat keinen Einfluss
b) kann die Entwicklung wärmeliebender Fischarten fördern
c) kann die Entwicklung kälteliebender Fischarten fördern
4. Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische
37. Was ist eine Teleskoprute?
a) eine besonders lange Angelrute
b) eine Angelrute aus Hohlglas mit ausziehbarem Bissanzeiger
c) eine zusammenschiebbare Angelrute
38. Wie lang soll die sogenannte Kopfschnur beim Stippangeln sein?
a) halb so lang wie die Rute
b) nicht länger als die Rute
c) doppelt so lang wie die Rute
39. Für den Fang welcher Fischarten ist die Verwendung einer monofilen Schnur mit der Stärke 0,30 mm gut geeignet?
a) Forellen, Karpfen, Aitel (Döbel)
b) Hechte, Waller (Welse), Huchen
c) Rotaugen, Nasen, Äschen
40. Was bewirkt ein zwischen Schnur und Vorfach eingefügter Wirbel?
a) der Fisch kann den Köder besser erkennen
b) es werden Hänger vermieden
c) er verhindert das Verdrehen der Schnur
41. Welchen Zweck erfüllt in erster Linie eine Pose (Schwimmer)?
a) sie verhindert das Hängenbleiben der Schnur im Kraut
b) sie bietet den Köder in einer bestimmten Wassertiefe an und zeigt den Biss an
c) sie ermöglicht erst den gezielten Wurf des Köders
42. Welcher Einfachhaken ist am kleinsten?
a) 1
b) 10
c) 20
43. Bei welcher Angelmethode werden kleine Wobbler verwendet?
a) beim leichten Fliegenfischen
b) beim leichten Grundangeln
c) beim leichten Spinnfischen
44. Warum kann man eine kleine Stationärrolle nicht zum Hecht- oder Welsfang benützen?
a) sie fasst zu wenig der benötigten starken Angelschnur
b) man muss beim Drill zu schnell drehen
c) der Schnurfangbügel könnte beim Drill brechen
45. Warum hat die Stationärrolle eine verstellbare Schnurbremse?
a) damit man sie je nach Größe des zu erwartenden Fisches einstellen kann
b) damit der Grad des Bremsens der Zerreißfestigkeit der Schnur angepasst werden kann
c) damit man sie so einstellen kann, dass der Fisch beim Drill keine Schnur abziehen kann
46. Welche Kombination von Vorfachstärke und Hakengröße ist zweckmäßig?
a) Vorfachstärke 0,20 mm, Hakengröße 3
b) Vorfachstärke 0,35 mm, Hakengröße 3
c) Vorfachstärke 0,70 mm, Hakengröße 3
47. Welche Zusatzausrüstung gehört außer Fang- und Landegeräten unbedingt zum fisch-gerechten Angeln?
a) Längenmaß, Hakenlösegerät
b) Ersatzteile, Ersatzrute
c) Fischwaage, Rutenhalter
48. Woran ist zu erkennen, dass ein Karpfen vor dem Töten einwandfrei betäubt ist?
a) am Aufsperren der Kiemendeckel
b) am Muskelzittern des Körpers
c) am Ausbleiben des Augendrehreflexes
5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere des Fischerei- und Wasserrechts, des Tierschutz- und Tierseuchenrechts
49. Welche Tiere sind Gegenstand des Fischereirechts?
a) Fische, Krebse und Lurche
b) Fische, Schildkröten und Frösche
c) Fische, Neunaugen, Krebse, Fluss-, Teich- und Perlmuscheln
50. Wozu dient die bei der Erteilung des Fischereischeins erhobene Fischereiabgabe?
a) zum Bau von Fischerhütten
b) als Prämie für Fischereiaufseher
c) zur Förderung der Fischerei
51. Wem steht das Uferbenützungsrecht an einem bestimmten Gewässer zu?
a) nur dem zur Ausübung der Fischerei Berechtigten
b) dem zur Ausübung der Fischerei Berechtigten und dessen Hilfs- und Aufsichtspersonal
c) jedem Inhaber eines gültigen Fischereischeines
52. Sie angeln an einem See und werden von einem bestätigten Fischereiaufseher kontrolliert. Darf er die von Ihnen gefangenen Fische besichtigen?
a) nur wenn der Verdacht vorliegt, dass Sie gegen Bestimmungen zu Schonmaß und -zeit verstoßen haben
b) er darf die Fische nur unter Anwesenheit der Polizei besichtigen
c) ja
53. Welche Art ist nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) nicht ganzjährig geschont?
a) Sumpfkrebs
b) Perlfisch
c) Bachneunauge
54. Welches Schonmaß hat der Nerfling (Aland) nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG)?
a) 30 cm
b) 35 cm
c) 40 cm
55. In welchen Gewässern gelten für Hechte und Aale keine Fangbeschränkungen nach Zeit und Maß?
a) in Fließgewässern der Forellenregion
b) in Fließgewässern der Barbenregion
c) in Fließgewässern der Brachsenregion
56. Wie viele Angelhaken (Anbissstellen) darf eine Handangel mit Ausnahme der Hegene höchstens haben?
a) einen
b) zwei
c) drei
57. Ist das Aussetzen nicht einheimischer Fischarten z.B. aus Aquarien oder Gartenteichen in der freien Natur erlaubt?
a) nein, es ist nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) verboten
b) ja, es erhöht die Artenvielfalt unserer Gewässer
c) ja, denn die Tiere haben in der Natur einen größeren Lebensraum zur Verfügung
58. Welche Fische dürfen in nicht geschlossenen Gewässern nur mit Erlaubnis der Kreisverwaltungsbehörde ausgesetzt werden?
a) Karpfen
b) Barben und Rotaugen
c) Äschen
59. Sie angeln Anfang März in der Äschenregion eines Fließgewässers. Welchen gefangenen und lebensfähigen Fisch müssen Sie unverzüglich in das Gewässer zurücksetzen?
a) einen Bachsaibling mit 25 cm Länge
b) eine Bachforelle mit 40 cm Länge
c) einen Huchen mit 80 cm Länge
60. Wie dürfen lebende Krustentiere vorübergehend aufbewahrt werden?
a) auf Eis
b) auf einer feuchten Unterlage
c) auf einer trockenen Unterlage






